Harmonischer Tagesstart mit 5 Elementen: Das TCM-Frühstück
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird sehr viel gekocht und wenig roh gegessen. Das gilt generell auch beim Frühstück, welches als die wichtigste Mahlzeit des Tages gilt.
So sollte ein Frühstück nach den Prinzipien der Ernährung nach den 5 Elementen immer warm sein und keine Rohkost enthalten. Die Ernährungsexperten der ChinaMed-Group, Westösterreichs größtem TCM-Zentrum, haben einige Tipps für einen harmonischen und gesunden Start in den Tag. Wer je in China war, wird beobachtet haben, dass das Frühstück der Einheimischen dort meist aus Suppen wie Hühner- oder Gemüsesuppe oder gekochten Getreidebreis mit allerlei Zutaten besteht. Das hat seinen Grund, wie Dr. Stefan Ulmer, Praktischer Arzt und TCM-Mediziner, erklärt: „Gekochte Nahrungsmittel bringen »Wärme« und Energie in den Körper, das vorherige Kochen erhöht die Bekömmlichkeit und die Speisen sind leichter verdaulich.“ Der Aufwand für das Verdauen gekochter Speisen ist also wesentlich kleiner als bei Rohkost, weil die Nahrung schon aufgeschlüsselt ist. Zudem können die meisten Menschen nur sehr wenig Rohkost verdauen. Und wer’s lieber kühl mag: Gekochtes ist auch kalt gegessen leichter verdaulich – also eine gute Alternative zum klassischen Jausenbrot.
Im Zyklus der Elemente
In der TCM-Ernährung sollen sich immer die fünf Elemente Feuer, Erde, Wasser, Metall und Holz harmonisch ergänzen bzw. soll die Zubereitung im Zyklus der Elemente stattfinden. Ernährungsberaterin Bettina Endl-Stemer von der ChinaMed-Group hat einfache und schmackhafte Frühstücksrezepte zusammengestellt. Das jeweilig zugeordnete TCM-Element ist in den Klammern zu finden.
Hirse mit Birnen und Walnüssen
In zwei Tassen kochendes Wasser (Feuer) eine Tasse Hirse (Erde) heiß gewaschen einstreuen. Geviertelte Birnen und eine Handvoll Walnüsse dazugeben (Erde), kurz aufkochen, dann bei geringer Hitze 20-30 Minuten quellen lassen. Während dem Quellvorgang ein wenig Kardamom (Metall), eine Prise Salz (Wasser), einen Spritzer Zitronensaft (Holz) und zum Schluss einen Klecks Butter (Erde) dazu geben, eventuell mit Honig süßen.
Wirkung: stärkt das Qi, also die Lebensenergie, der Milz und baut Säfte auf.
Rührei mit Shiitakepilzen und Petersilie
In eine heiße Pfanne (Feuer) 1 EL Butter (Erde) geben, ein wenig Ingwer (Metall) sehr fein geschnitten darin anbraten und mit Pfeffer und Salz (Wasser) würzen. Petersilie unterrühren und einen kleinen Spritzer Zitronensaft (Holz) zugeben, eine Prise Paprikapulver (Feuer) und die Shiitakepilze (Erde) darin 1-2 Minuten braten. Das verquirlte Ei darübergeben und bei kleiner Hitze stocken lassen. Mit Schnittlauch (Metall) bestreuen.
Wirkung: nährend, baut Qi und Säfte auf.
Und nicht vergessen: Generell viel heißes Wasser trinken!
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Diese Frühstückstipps werde ich mal ausprobieren. Das Frühstück wird bei mir bislang sehr vernachlässigt. Muß da unbedingt was ändern.