Hopfen als Heilkraut (Humulus Iupulis)

Kärntener Kräuter Massage - Hotel & Spa Bleibergerhof

Der Hopfen ist den meisten wohlvertraut vom Biertrinken. Er ist derjenige, der das Bier so herb macht. Außerdem ist er teilweise für die beruhigende Wirkung des Biers verantwortlich. Aber was kann das wunder Pflänzchen denn noch alles?
Er ist eine Kletterpflanze mit zackigen Blättern und grüngelben Zapfen, die das Typische am Hopfen sind. Diese Zapfen werden auch in der Heilkunde verwendet.

Die Haupteigenschaften des Hopfens sind: antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, schmerzstillend sowie tonisierend. Die Anwendungsgebiete des Hopfens finden wir bei: Fieber, Magen/Darmkrämpfe, Blasensteine, Nervöse Herzbeschwerden, Unruhe, Schlafstörungen, Migräne, Angstzustände, Wechseljahrsbeschwerden, Menstruationsstörungen.
Vom Hopfen werden ausschliesslich die Ähren (Zapfen) der weiblichen Pflanzen verwendet. Sie wirken beruhigend und aufgrund ihrer speziellen Bitterstoffe bakterientötend. Man kann den Hopfen als Tee oder Tinktur einnehmen. Auch als Dragees wird er im Handel oft angeboten.

Hopfen Genuss

Hopfen Genuss

Tee: Für einen Hopfentee übergiesst man einen Teelöffel Hopfenzapfen mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen, danach abseihen und in kleinen Schlucken trinken.Hopfen ist ein wichtiger Bestandteil der meisten Beruhigungstees, er schmeckt etwas bitter, entspannt und hilft beim Einschlafen. Aufgrund seiner entspannenden Eigenschaften und der Bitterstoffe ist der Hopfen geeignet, nervöse Verdauungsbeschwerden zu lindern, außerdem wird die Verdauung angeregt.

Da Hopfen Phytohormone enthält, die dem Östrogen ähneln, kann man Hopfen gegen Wechseljahrsbeschwerden verwenden, denn sie gleichen das schwindende Östrogen etwas aus. Auch wenn man ausserhalb der Wechseljahre unter Östrogenmangel leidet, kann man Hopfentee trinken.Die Östrogenähnlichen Stoffe des Hopfens sorgen im Übermass genossen jedoch für eine Zunahme des Bauchumfangs.Daher sollte man den Hopfen bei Neigung eher sparsam einsetzen.



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